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Bob Mansfield nimmt 20 Millionen US-Dollar mit Apple-Aktien ein

03.12.2012 | 09:34 Uhr |

Damit gehen dem Leiter der Technologiegruppe keineswegs die Aktien aus. Angeblich sind für ihn bis März 2016 weitere Bonus- und Prämienzahlungen in Aktien von rund 140 Millionen US-Dollar fest eingeplant.

Apples Leiter der neu kreierten Technologiegruppe, Bob Mansfield hat Ende November Apple-Aktien von über 20 Millionen US-Dollar verkauft. Laut einem Bericht der Börsenaufsichtsbehörde umfasste die Transaktion am 28. November 35.000 Apple-Aktien mit einem Zeitwert von 582,94 US-Dollar bei Börsenschluss.

Die betroffenen Aktien hatte Mansfield im Jahr 2005 mit der Auflage erhalten, sie nicht vor 2009 veräußern zu können. Mansfield hat nun bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr von seinem Verkaufsrecht Gebrauch gemacht und bereits im Februar 30.000 Anteile abgestoßen, aber besitzt weiterhin noch 29.548 Apple-Aktien. Laut Gerüchten von Macrumour gehen ihm die Aktien aber noch lange nicht aus: angeblich soll Mansfield automatisch im Juni 2013 und März 2016 insgesamt 150.000 weitere Aktien erhalten, wenn er bei Apple bleibt. Außerdem soll er in 2014 weitere 100.000 US-Dollar in Apple-Aktien als Bonus erhalten.

Bob Mansfield ist seit 13 Jahren bei Apple und wurde ursprünglich 1999 beim Aufkauf des Grafikchip-Herstellers Raycer mit übernommen. Seit 2005 arbeitet er als Leiter der Hardwareabteilung - mit einer zweimonatigen Ruhestandseinlage zwischen Juni und August 2012 - und ist nach der Rückkehr jetzt Leiter der Technologiegruppe . Tim Cook soll Mansfield persönlich zur Rückkehr zu Apple überredet und "ein Angebot, dem Mansfield einfach nicht widerstehen konnte" unterbreitet haben. Gerüchtehalber soll auch die plötzliche Entlassung des ehemaligen iOS-Chefs Scott Forstall Teil dieses Angebots gewesen sein.

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