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China Mobile macht Apples Aktienkurs Hoffnung

15.11.2012 | 09:14 Uhr |

Bis in den Herbst hinein kannte der Kurs der Apple-Aktie nur den Weg nach oben, bis über 700 US-Dollar. Die Turbulenzen rund um die Karten-App, vermeintlichen und echten Lieferschwierigkeiten sowie Apples Umstrukturierungen im Top-Management haben den Kurs zuletzt auf rund 540 US-Dollar abstürzen lassen.

Zahlreiche Wall-Street-Analysten hatten jedoch in den letzten Wochen und Monaten ihren Anlegern von Zielkursen jenseits der 1000-Dollar-Marke vorgeschwärmt, entsprechend angespannt dürften vor allem institutionelle Investoren sein. So suchen die Marktbeobachter nach guten Nachrichten, die Hoffnung auf Aufschwung machen.

Amit Daryanani von RBC Capital Markets hat eine solche gefunden: Apple stehe kurz vor einem Abschluss mit dem chinesischen Mobilfunkprovider China Mobile, der das iPhone ab Anfang 2013 für sein Netz verkaufen soll. Nach Schätzungen des Analysten werde Apple rund 13 Prozent der Kunden des Providers mit dem iPhone ansprechen, was 10 bis 16 Millionen zusätzlich verkaufte Geräte in einem Jahr bedeuten soll. Zudem sollen China Unicorn und China Telecom, mit denen Apple bereits Vertriebsvereinbarungen geschlossen hat, in Kürze das iPhone 5 verkaufen. Der Wachstumsschub aus China werde sich auch auf den Aktienkurs auswirken und auf ihn 45 US-Dollar draufschlagen, schätzt Daryanani. RBS setzt einen Zielkurs für AAPL von 750 US-Dollar.

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