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Forbes: Apple muss Aktie splitten

05.04.2012 | 07:05 Uhr |

Während der Analyst Gene Munster für die Apple-Aktie einen Kurs von 1.000 US-Dollar für möglich hält, rechnen andere Marktexperten bereits weiter

So empfiehlt die Forbes-Autorin Darcy Travlos dem Mac-Hersteller einen baldigen Aktiensplitt, um auch weiterhin für Anleger attraktiv zu bleiben. Schon jetzt mache der hohe Preis die Aktie unattraktiv für Investoren. Zwar verstünden die meisten, dass ein Zuwachs von 100 US-Dollar für ein 1.00-US-Dollar-Papier gleich dem von 50 Aktien zu je 20 US-Dollar sei, die um zwei US-Dollar zulegen, jenseits der 1000-Dollar-Schwelle werde dieses intuitive Verständnis aber immer schwerer zu erlangen.

Derzeit seien 69 Prozent der Apple-Aktien in institutionellen Besitz, etwa von Pensionsfonds und anderen Großinvestoren. Bei anderen populären Aktien sei dieser Wert deutlich geringer, bei Disney etwa 66 Prozent, dien AT&T 56 Prozent und bei GE 53 Prozent. Apple sollte neben den institutionellen auch private Aktienkäufer anziehen und dafür müsse der Wert eines einzelnen Anteilsscheins sinken. Den letzten Aktiensplit hatte Apple im März 2005 vorgenommen und damals zwei Aktien für eine getauscht, der nominelle Wert war seinerzeit von rund 40 US-Dollar auf 20 US-Dollar gefallen.

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