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Böses iPhone

24.08.2007 | 14:17 Uhr |

Stand der Dinge ist laut „Wired“, dass das iPhone derzeit nicht kompatibel mit forensischer Software und Datenextraktionssystemen ist.

In einem „Wired“-Artikel , der sich mit dem iPhone und forensischem Beweismaterial beschäftigt, äußert sich Amber Schroader, CEO von Paraben , die forensische Software entwickeln, dazu, dass es nicht möglich sei, forensisches Beweismaterial so aus dem iPhone zu extrahieren, dass eine Manipulation der Daten ausgeschlossen werden könne. Dies wiederum sei die Voraussetzung für eine sinnvolle Verwendung der Daten bei Gericht. Folglich sei das iPhone „böse“, es sei Mac-OS X und ein komplett geschlossenes System. Es wird also etwas Arbeit erforderlich sein, um dem iPhone Herr zu werden.

Derrick Donnelly von Blackbag Technologies , einer Firma, die auf forensische Lösungen für Macs spezialisiert ist, vertritt im selben Artikel die Meinung, dass man möglicherweise gar keinen Zugang zum iPhone selbst braucht, um Informationen zu sammeln, da viele iPhone-Daten auf einen Computer synchronisiert werden.

In Anbetracht all des iPhone-Hackings ist es allerdings wahrscheinlich, dass die schlauen Köpfe der forensischen Software-Industrie schon bald iPhone-kompatible Lösungen haben werden.

Info: Macworld

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