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Bonuszahlungen: HP-Manager gingen leer aus

31.01.2002 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Führungsriege von Hewlett-Packard (HP) musste im abgelaufenen Geschäftsjahr auf lukrative Bonuszahlungen verzichten. Als Begründung nannte das Unternehmen nicht erreichte Gewinnvorgaben. Das geht aus dem HP-Jahresbericht hervor, der bei der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) eingereicht wurde. So musste sich Firmenchefin Carleton "Carly" Fiorina mit ihrem Standardjahresgehalt von einer Million Dollar zufrieden geben. Im Geschäftsjahr 2000 hatte die Managerin noch einen zusätzlichen Bonus von 1,76 Millionen Dollar erhalten.

Beim Druck des Jahresberichts unterliefen HP ungewöhnlich viele Rechtschreibfehler. In der Passage, in der das Unternehmen auf die geplante Übernahme von Compaq Computer einging, wurden als Gegner des Deals unter anderem die David and "Lucite" Packard Foundation sowie "Edwin van Pronghorns" genannt. Richtig hieße es jedoch David and "Lucile" Packard Foundation sowie "Edwin van Bronkhorst". Auch andere Namen wurden falsch geschrieben. Schuld ist nach Angaben einer HP-Sprecherin ein externer Dienstleister, der den Jahresbericht einer elektronischen Rechtschreibprüfung unterzog und druckte. HP will nun eine korrigierte Version nachliefern. (ka)

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