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Boot Camp: Windows auf dem Mac

21.07.2008 | 14:02 Uhr |

Boot Camp ist ein Weg, Windows auf einem Mac mit Intel-Prozessor zum Laufen zu bringen. Außer dem Betriebssystem von Microsoft liefert Apple alle dazu nötigen Teile in der Grundausstattung von Mac-OS X 10.5 mit

Es gibt viele Gründe, Windows auf einem Mac zu installieren: Im Büro beispielsweise, wenn man ein Programm wie Microsoft Access nutzen will, das nur für Windows erhältlich ist. Oder wenn man Fan von Computerspielen ist und sich Spiele wie Crysis zugänglich machen will. Auf allen Macs mit Intel-Prozessor ist eine Windows-Installation kein Problem mehr. Damit Windows und Mac-OS X auf der gleichen Festplatte installiert werden können, muss man diese in zwei unabhängige Bereiche aufteilen; eine Partition für Mac-OS X und eine Partition für Windows. Das ist die Aufgabe des Dienstprogramms Boot Camp Assistent, das Teil von Mac-OS X 10.5 ist. Es ist in der Lage, die Festplatte in zwei Partitionen zu teilen, ohne dass dabei (wenn alles korrekt abläuft) etwas an den vorhandenen Daten geändert wird. Die gesamte Installation von Mac-OS X bleibt dabei ohne Änderungen erhalten.

Historie: Boot Camp Beta

Bis Ende Oktober 2007 stand auf Apples Internet-Servern eine Vorabversion von Boot Camp bereit, mit der man das Verfahren unter Mac-OS X 10.4 testen konnte. Apple hatte die Betaversion aber mit einer festen Laufzeit versehen, weshalb diese seit dem Erscheinen von Mac-OS X 10.5 nicht mehr benutzbar ist.

TIPP Ändert man die Uhrzeit am Mac auf ein Datum vor dem November 2008, lässt sich die Betaversion von Boot Camp unter Mac-OS X 10.4 weiter nutzen.

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