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Bootcamp 1.3 und Parallels Desktop

20.06.2007 | 13:24 Uhr |

Mit Apples Bootcamp 1.3 und Parallels Desktop 3.0 for Mac stehen zwei neue Versionen zur Nutzung von Windows an Intel-Macs zur Verfügung. Zeit für einen ausführlichen Vergleich der beiden Lösungen. Selbst Steve Jobs lobte Parallels auf der WWDC als beste Lösung, „gelegentlich Windows-Software am Mac zu nutzen“. Und so heißt das Fazit unseres Tests nicht: entweder Bootcamp oder Parallels, sondern optimalerweise beide.

Windows am Mac ist beileibe kein neues Thema. Schon immer gab es eine ganze Reihe von Programmen, die nur für das Betriebssystem Windows angeboten wurden und werden. Dazu gehören in erster Linie Büroanwendungen aus dem Bereich Buchhaltung und Warenwirtschaft, High-End-Spiele, Tools für Peripherie wie Telefonanlagen, Handys, Organizer und mehr.

Folglich gibt es auch Lösungen, die Windows auf den Mac zaubern, fast seit den Anfängen des Macs. Erste Windows-Emulationen kamen bereits vor Jahren für die Prozessorgeneration Motorola-68020 auf den Markt. Sie waren jedoch, wie auch die für die folgende Power-PC-Generation oft viel zu langsam in der Ausführung, da der komplette Windows-PC zu emulieren war. Erst mit Apples Schwenk der Prozessor-Plattform hin zu Intel hat sich das grundlegend geändert.

Neben Apple eigenem Angebot Bootcamp gibt es zahlreiche Lösungen anderer Anbieter, die sich das Intel-Board neuerer Macs zunutze machen und Windows mit ausreichender Performance auf den Mac bringen. Auch der Schritt von proprietären Schnittstellen wie dem Apple Desktop Bus (ADB) und dem Lokaltalk-Anschluss hin zu USB und TCP/IP-basiertem Ethernet über Standard-Connectoren hat das Einsatzgebiet von Windows am Mac erheblich erweitert.

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