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Brennerstudie 2005: Illegales Brennen wird ein "Breitensport"

01.02.2006 | 10:29 Uhr

Die Filmförderungsanstalt hat mit der "Brennerstudie 2005" eine neue Untersuchung hinsichtlich des Brennverhaltens bei Spielfilmen vorgelegt. Das Ergebnis: Immer mehr Anwender brennen Filme auf CD oder DVD, strengerer Gesetze zum Trotz.

Die so genannte "Brennerstudie" der Filmförderungsanstalt ( FFA ) untersucht im Jahresrythmus das Brennverhalten deutscher Anwender. Dabei steht vor allem die Frage im Vordergrund, ob und wenn ja, wie viele Filme auf CD oder DVD gebrannt werden. Jetzt steht die 2005er-Fassung der Studie bereit und das Ergebnis ist recht eindeutig. Denn anscheinend pfeifen die Befragten auf strengere Gesetze und kopieren mit steigender Tendenz weiter.

Die technischen Voraussetzungen: Laut FFA verfügen mittlerweile rund die Hälfte der Deutschen über einen CD-Brenner (oder haben Zugriff darauf), 6,9 Millionen Personen über einen DVD-Brenner und 2,8 Millionen Anwender über einen DVD-Recorder. 64,4 Prozent der Bevölkerung verfügen privat über einen Internetzugang, zwei Drittel davon per Breitband oder zumindest ISDN. Ein Fünftel der Internet-Nutzer hat laut FFA-Studie eine Flatrate. Damit "haben sich die technischen Zugriffsmöglichkeiten zum Downloaden und Brennen von Filmen gegenüber der Vorjahresperiode mehr als verdoppelt", so die FFA.

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