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Brief aus Cupertino trifft in Brüssel ein

22.06.2007 | 10:39 Uhr |

Apple hat sich bis zum letzten Moment Zeit gelassen. Auf Fragen der Brüsseler EU-Kommision zur Preisgestaltung im iTunes Store hat Apple am Mittwoch geantwortet – kurz vor Ablauf der von der EU gesetzten Frist.

Hier kaufen die Briten ein
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Die Antworten seien am Mittwoch eingegangen und würden sorgfältig studiert, teilte die Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Die Frist der Kommission war am Mittwoch abgelaufen.

Die EU stört sich an den territorialen Beschränkungen von iTunes. Kunden können derzeit Musik ausschließlich in ihrem nationalen iTunes Store kaufen. Maßgeblich ist dabei der Wohnsitz des Kunden. Musiktitel und Videos bietet Apple in den einzelnen Ländern zu unterschiedlichen Preisen an. Apple hatte vorab mitgeteilt, Pläne für einen gesamteuropäischen iTunes Store seien von den Musiklabels verhindert worden .

Im Falle einer Kartellrechtsverletzung kann die Kommission bis zu 10 Prozent des weltweiten Firmenumsatzes als Geldstrafe verhängen. Anfragen aus Brüssel pünktlich zu beantworten, macht daher für Apple durchaus Sinn. (dpa/mst)

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