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Mozilla eröffnet neue Plattform für Entwicklung von Browser-Erweiterungen

22.05.2009 | 07:38 Uhr |

Die Open-Source-Organisation Mozilla hat am Mittwoch ein neues Open-Source-Projekt vorgestellt, das die Entwicklung von Browser-Erweiterungen erheblich vereinfachen soll. Jetpack soll es prinzipiell jedem, der in der Lage ist, eine Website zu programmieren, ermöglichen, Erweiterungen für Browser zu bauen.

Das Projekt treibt Aza Raskin voran, bei Mozilla Chef für Anwendererfahrungen. Raskin, Sohn des Mac-Entwicklers Jef Raskin, schreibt im Mozilla-Blog: "Wir wollen unsere Entwicklergemeinde deutlich vergrößern, in dem wir die Erstellung von add-ons wesentlich vereinfachen und sie wirkungsvoller als erweiterbare Plattform für Innovation gestalten." Derzeit gebe es rund 12.000 Erweiterungen für Firefox, die 8.000 Entwickler beigetragen haben. In welche Richtung die von Jetpack ermöglichten Add-ons gehen, dasvon will sich auch Mozilla überraschen lassen: "Die faszinierende Idee ist, dass wir keine Ahnung haben, womit die Leute ankommen. Wir fragten uns: Was würde passieren, wenn jeder Achtklässler, der eine Website programmieren kann, in der Lage wäre Browser-Erweiterungen zu schreiben," erklärt Raskin unseren Kollegen von Infoworld. Der aktuelle Release von Jetpack trägt die Versionsnummer 0.1, in einigen Monaten soll Jetpack 1.0 vorliegen. Anfangs setzt Jetpack auf Firefox auf, soll aber auch zur Entwicklung von Add-ons für andere Browser dienen.

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