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Browser

03.03.2009 | 15:15 Uhr |

Auch wenn man mit Safari gut über die Runden kommt, lohnt sich der Blick über den Gartenzaun. Denn andere Browser bieten in der Regel mehr Optionen, und viele sind ebenfalls kostenlos

Für viele Anwender stellt sich die Frage nach einem Browser nicht, da das Mac-OS ja standardmäßig mit Safari ausgeliefert wird. Es gibt aber eine Reihe von Alternativen, die einer näheren Betrachtung würdig sind, da sie Dinge können, die Safari nicht bietet. Es ist auch möglich, mehrere Browser zu installieren und diese dann abwechselnd einzusetzen.

Safari

Der in Safari integrierte RSS-Viewer bietet komfortable Such- und Sortieroptionen.
Vergrößern Der in Safari integrierte RSS-Viewer bietet komfortable Such- und Sortieroptionen.

Der Browser aus Apples Programmierwerkstatt bietet, wie nicht anders zu erwarten, unter Mac-OS X eine enge Integration mit Funktionen des Systems. So werden zum Beispiel Passwörter in der Schlüsselbundverwaltung gespeichert, man kann die eigene Adresse aus dem Adressbuch automatisch in ein Webformular einsetzen sowie Spotlight zum Suchen nach Begriffen einsetzen. Anwender, die ein Konto bei Mobile Me haben, können zudem ihre Lesezeichen zwischen mehreren Rechnern und dem iPod Touch oder dem iPhone synchronisieren. Außer für den Mac gibt es Safari auch für Windows.

Die Basis von Safari ist Webkit, eine Render Engine, die als Open Source verfügbar ist und nicht nur von Apple, sondern unter anderem auch von Google und Nokia weiter entwickelt wird. Auch einige andere Browser wie Google Crome, das Open-Source-Projekt Shiira, iCab und Omni Web basieren auf Webkit. Bei der Verwaltung von Cookies und dem Blockieren von unerwünschter Werbung bietet Safari aber nur rudimentäre Optionen. So kann man Cookies nicht individuell pro Webseite annehmen oder ablehnen, und es gibt außer der Möglichkeit, Pop-up-Fenster zu blockieren, keine weiteren Einstellungen. Weder Flash-Animationen noch animierte Bilder lassen sich blockieren.

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