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Safari und Chrome legen zu, Internet Explorer verliert weiter

02.02.2011 | 07:35 Uhr |

Die Browser Safari und Chrome erfreuen sich zunehmender Beliebtheit der Internetnutzer und haben im Januar jeweils neue rekordwerte für ihre Marktanteile erzielt

iPad safari
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© Apple

Dies geht aus einer Statistik der Webmetriker von Net Applications hervor. Chrome hat gegenüber der letzten Messung im September 2009 mehr als 0,7 Prozentpunkte zugelegt und hatte im Januar einen Marktanteil von 10,7 Prozent. Apples Browser Safari profitiert vom Boom des Mac und legte um 0,4 Prozent auf 6,3 Prozent zu - für Safari bisher der größte Sprung, seitdem Net Applications die Statistik erstellt. Das Wachstum der beiden Browser von Google und Apple geht vor allen Dingen zu Lasten des einstigen Quasimonopolisten Internet Explorer . Nur noch 56 Prozent der von Net Applications gemessenen Internetnutzer verwendeten den Browser von Microsoft, der über das Jahr 6 Prozentpunkte seiner Marktanteile eingebüßt hat. Mozillas Firefox bleibt bei seinen 22,8 Prozent, weswegen Net Applications Vizepräsident für Marketing Vince Vizzaccaro erklärt: "Wir sehen weitere Verlsute für den Internet Explorer. Doch sich das bisher in Wachstum für Firefox niederschlug, legen nun Safari und Chrome zu." Der kommende Browser Internet Explorer sei zwar "phänomenal", wie Vizzacaro meint, und auch der IE 8 zeige viel versprechende Ansätze und mache mit 34,2 Prozent Gesamtanteil den größten Betrag für die Plattform aus. Doch ob einer der beiden Browser den Trend für Microsft umkehren könnte, sei völlig ungewiss.

Apples iOS tauche mit insgesamt 2 Prozent in der Statistik auf, iPad und iPhone würden also keine Kannibalisationseffekte auf Safari auf dem Mac ausüben. "Eindeutig können iOS und Mac-OS X nebeneinander existieren," meint Vizzacarro.

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