Browser
Mozilla bringt Firefox 6 und schießt zehn Sicherheitslücken
Die Open-Source-Organisation Mozilla hat Version 6 ihres Browsers Firefox veröffentlicht und behält damit den im März angekündigten kürzeren Updatezyklus bei
Firefox 6 kommt gegenüber dem unmittelbaren Vorgänger Firefox 5 und dem kaum älteren Firefox 4 mit wenigen sichtbaren Änderungen, unter der Haube haben die Entwickler jedoch deutlich Hand angelegt und unter anderem zehn Sicherheitslücken geschlossen, die teils seit Firefox 3.6 bekannt sind. Insgesamt weise Firefox 6 1.600 Änderungen auf, in den Releasenotes nennt Mozilla jedoch nur wenige, etwa die Domain-Namen in der Adresszeile, eine kürzere Startzeit und einen Javascript-Prototypen namens Scratchpad, der für Entwickler interessant sei. Der neue Rechtemanager ist über den Eintrag "about:permissions" in der Adresszeile zu erreichen, auf Seitenbasis können Anwender rechte für Passwörter, Cookies, Pop-Ups und mehr einstellen.
Eine der geschlossenen kritischen Sicherheitslücken betrifft laut Mozilla die Integration von Web GL, einen 3D-Rendering-Standard. Die Empfehlung der Sicherheitsforscher von Context Information Security, Web GL in Firefox abzustellen, sei damit obsolet.





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