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Microsoft und Mozilla bringen "Firefox mit Bing"

28.10.2011 | 07:22 Uhr |

Microsoft und Mozilla bringen eine spezielle Version des Browsers Firefox heraus, die Bing als primäre Suchmaschine und Bing.com als Default-Startseite verwendet.

Firefox 3.5 Logo
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Auch ist Bing als Suchmaschine für die Adresszeile eingestellt, die bei Eingabe eines Stichwortes nach diesem sucht, sofern keine Internetadresse damit verknüpft ist. Firefox with Bing basiert auf der letzten stabilen Firefox-Version 7.01, Microsoft betont, Firefox weder lizenziert zu haben, noch den Browser zu distribuieren.

Zu den Hintergründen der Kooperation erklärt die Non-Profit-Organisation Mozilla.org lediglich, im Rahmen der vor einem Jahr bei der Entwicklung von Firefox 4 geschlossenen Kooperationsvereinbarung mit Microsoft sei das ein weiterer Schritt.

Der nächste Schritt könnte jedoch die Voreinstellung von Bing als Standardsuchmaschine in jeder Firefox-Version sein, spekulieren unsere Kollegen von Computerworld. Im November läuft der Dreijahresvertrag mit Google aus, welcher Mozilla 98 Prozent seiner Einnahmen beschere. Das Verhältnis zu Google ist seit der Veröffentlichung des Browsers Google Chrome merklich abgekühlt. Ein Wechsel zu Microsoft könnte sich für Mozilla finanziell lohnen, da der Softwareriese nach Wachstumsmöglichkeiten für Bing sucht.

Die Suchmaschine lässt sich in Firefox im Suchfenster relaitv leicht wechseln, dazu klickt man auf den kleinen Abwärtspfeil neben dem Symbol im Fenster. Schwieriger wird es, will man Bing als Standardsuche für die Adressleiste auswählen, dazu ist eine Konfiguration notwendig. Tippt man "about:config" in die Adresszeile, bietet Firefox eine längliche Liste mit einstellbaren Dateien an. Die entscheidende für disen Zweck ist die Datei "keyword.URL", nach einem Doppelklick gibt man den String " http://www.bing.com/search?form=MOZFLB&pc=MOZO&q =" in das Eingabefeld ein und bestätigt die Eingabe.

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