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Buchrezension: Mac OS X 10.3 Panther im professionellen Einsatz

30.06.2004 | 15:38 Uhr |

Das Werk von Kai Surendorf richtet sich gezielt an professionelle Panther-Anwender, die genau wissen wollen, wie sie ihren Mac im Berufsalltag optimal und möglichst störungsfrei einsetzen können.

Der hintere Buchdeckel stellt uns den Autoren Kai Surendorf als in Berlin lebender Student vor, der bereits auf einem C64 programmierte. Aus seiner Feder stammt ferner "Unix für Mac OS X", was man auch seinem neuen Band über "Panther im professionellen Einsatz" deutlich anmerkt. Mit selbstverständlichen Nebensächlichkeiten hält er sich jedenfalls nicht länger auf - das Wissen, wie man eine Maus bedient oder Menüpunkte anklickt, setzt das Buch voraus. Altgediente Macianer, denen Unix-Kommandozeilen nach wie vor ein Gräuel sind, dürften sich in diesem Buch auf weiten Strecken nicht gut aufgehoben fühlen. Doch wer wirklich wissen will, wie sein Mac-OS X "unter der Haube" funktioniert und wie er darauf ganz praktisch Einfluss nehmen kann, das erfährt der Leser in Surendorfs Buch allemal. Und merkt spätestens bei der Lektüre dieser Seiten, wie nötig das im professionellen Einsatz mitunter ist.

Bereits in der Einleitung begegnet uns das Terminal als "Arbeitsmittel" jenseits von GUI und Aqua. Dass Grundkenntnisse dazu nicht nur für Geeks und Nerds interessant sind, zeigt der Autor im Verlauf des Buches immer wieder deutlich. So erfährt man eine Menge über das Dateisystem und wie man darin auch ohne Maus und grafische Ordner zurecht kommt, vom Navigieren über das Kopieren und Löschen mit allen Administrator-Rechten ausgestattet und ganz besonders im Notfall, wenn auf normalem Wege sonst gar nichts mehr geht. Ausführlich wird der Inhalt sämtlicher Systemordner vorgestellt und was man darin machen darf oder wovon man lieber die Finger lässt, wenn man sein System nicht zu Grunde richten will.

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