1030683

Test Avision FB 2080 E: Spezialist zum scannen für Bücher

18.02.2010 | 15:06 Uhr |

Der Flachbettscanner von Avision ist ein Spezialist, um Bücher zu scannen. So lässt sich ein gedrucktes Buch archivieren oder für eReader wie dem Apple iPad aufbereiten.

Der Scanbereich reicht bis an den Gehäuserand und die Seite des Geräts ist abgeschrägt, sodass man ein Buch mit dem Innenfalz genau auf die Kante legen kann. Damit vermeidet man Verzerrungen an den Innenkanten der Buchseiten. Der Gehäusedeckel ist nur eingesteckt und passt sich in der Höhe an die Stärke der Vorlage an, oder man lässt ihn beim Scannen geöffnet. Als Extra gibt es einen Aufsatz mit automatischem Blatteinzug (ADF). Beidseitig scannen kann man damit jedoch nicht.

Die Scansoftware Exact Scan sichert die Scans als PDF sowie in den Bildformaten TIFF, JPEG, JPEG 2000 und PNG. Die Software kommt mit vorgefertigten Einstellungen, mit denen sich die Scans auch direkt an einen Drucker oder als Anhang an Mail übergeben lassen. Eine OCR-Option hat sie jedoch nicht. Für eine A4-Seite mit 300 dpi benötigt der Scanner rund zehn Sekunden, für zehn A4-Textseiten mit der automatischen Dokumentenzuführung knapp eine Minute. Die Software beschneidet die Scans auch auf den Inhalt und richtet sie aus. Beides funktioniert aber nicht immer zuverlässig, sodass manchmal Teile auf den Scans fehlen. Manuell setzen lässt sich der Scanrahmen in der Scanvorschau nicht. Man kann auch Bilder scannen und an iPhoto übergeben, die Bildqualität ist aber mäßig. Außerdem liegt dem Gerät Photoshop Elements 6 bei.

Empfehlung

Der Scanner ist ein Spezialist zum Scannen von Büchern. Nur wenn man diese Option häufig einsetzt, lohnt sich die Anschaffung. Der Hersteller sollte aber anstatt Photoshop Elements lieber eine OCR-Software beilegen, um die PDFs durchsuchbar zu machen. th

Avision FB 2080 E
Vergrößern Avision FB 2080 E
0 Kommentare zu diesem Artikel
1030683