1008207

EFF kritisiert Apples Vorgehen gegen Bluwiki

26.11.2008 | 15:09 Uhr |

Apple geht gegen eon Open-Source-Projekt vor, das versucht, die Verschlüsselung zwischen iPods und iTunes zu knacken. Bürgerrechtler kritisieren dieses Vorgehen.

Die Organisation Electronic Frontier Foundation (EFF) kritisiert Apple wegen seines juristischen Vorgehens gegen die Website Bluwiki. Die bei Entwicklern zum Informationsaustausch beliebte Site habe Apples Anwaltskanzlei dazu aufgefordert, Informationen über das Open-Source-Projekt iPodhash zu entfernen. Nach Ansicht der Juristen diene die Software dazu, den Kopierschutz von im iTunes Store gekauften Songs zu umgehen und verstoße daher gegen den Digital Millenium Copyrights Act (DCMA).

Der EFF-Anwalt Fred von Lohmann widerspricht. Das Projekt iPodhash wolle keineswegs den Kopierschutz Fair Play umgehen, sondern lediglich eine Verschlüsselung knacken, die iPods die Verbindung zu anderen Jukeboxprogrammen außer iTunes untersagt. Dies war den Programmierern bereits im September 207 gelungen, mit den neuen iPods aus dem Jahr 2008 habe Apple jedoch eine neue Verschlüsselungstechnik eingeführt. Wie diese zu knacken sei, hätten Teilnehmer des iPodhash-Projektes miteinander besprochen. Deren Ziel sei es, iPods auch unter Linux benutzen zu können und keineswegs, einen Kopierschutz auszuhebeln. Die Lieder werden auf dem iPod nur unter krypischen Dateinamen abgelegt, sodass andere Programme diese kaum auslesen können.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1008207