980279

Bug in Mac-OS X Panther bis Leopard

06.11.2007 | 12:41 Uhr |

Vor Datenverlusten warnt der Blogger Tom Karpik zunächst nur beim Einsatz von Leopard. Dann allerdings stellt sich heraus, dass das von ihm monierte Problem bereits seit Mac-OS X 10.3 besteht: Beim Verschieben von Verzeichnissen kommt es zu Datenverlusten, wenn der Zielspeicher überraschend ausfällt.

Dabei spiele es keine Rolle, so Karpik, ob es sich beim Zielort um ein Volume im Netzwerk oder eine Festplatte handle, in einem externen USB- oder Firewire-Gehäuse beispielsweise. Nachdem er duch den Bug selbst Daten verloren hat, macht der Blogger einige Tests und stellt die Ergebnisse in einem Video vor: Wird ein Netzlaufwerk während des Verschiebens getrennt oder fällt dabei eine Festplatte aus, können die Daten am Ursprungsort komplett verloren gehen, obwohl sie noch nicht vollständig an den neuen Zielort übertragen wurden. Diese Feststellung, die sich anhand der Ausführungen auf tomkarpik.com in der Praxis leicht nachvollziehen lässt, führt zu einem Tipp, den Anwender aller Mac OS X-Versionen beherzigen sollten: Anstatt wichtige Daten zu verschieben, sollte man sie besser kopieren und danach manuell am Ursprungsort löschen. Damit geht sicher nichts verloren - auch wenn Apple vorhaben sollte, den Fehler noch bis Mac OS X 10.6 mitzuschleppen. Beim Verschieben von Daten innerhalb einer Festplatte wird nur die Dateireferenz neu geschrieben, hier tritt der Fehler nicht auf.

Info: Tom Karpik

0 Kommentare zu diesem Artikel
980279