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Bulmahn: Nanotechnik könnte 10.000 Arbeitsplätze bringen

29.12.2004 | 15:20 Uhr |

In der Nanotechnologie können nach Einschätzung von Forschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) in den kommenden zwei Jahren bis zu 10.000 neue Arbeitsplätze entstehen.

"Die Nanotechnologie hat das Potenzial, viele Technologiefelder grundlegend zu verändern", sagte Bulmahn am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung einer Studie der Innovations- und Technikanalyse ( ITA ) über die Nanotechnologie. Bei der Untersuchung seien erstmals die Auswirkungen der Nanotechnologie auf Wirtschaft und Medizin sowie ihre energie- und ressourcensparenden Anwendungen untersucht worden.

Die Nanotechnologie umfasst Forschungsgebiete und Anwendungen in der Energie-, Umwelt- oder Informationstechnik. Der Studie zufolge befassen sich in Deutschland 450 Unternehmen mit der Nanotechnologie.

Laut Bulmahn steht Deutschland bei der Nanoforschung im internationalen Vergleich an zweiter Stelle hinter den USA. "Bei der Entwicklung von Nano-Anwendungen im Gesundheitswesen sind wir sogar weltweit führend." Woran es allerdings noch mangele, sei die Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte. Hier nehme Deutschland hinter den USA und Japan nur den dritten Rang ein.

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