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Bundesagentur will 3000 weitere Mitarbeiter

10.09.2004 | 10:52 Uhr |

Die Bundesagentur für Arbeit will voraussichtlich 3000 neue Mitarbeiter einstellen, um das Arbeitslosengeld II pünktlich auszahlen zu können.

Das sagte der Projektleiter der Nürnberger Bundesagentur, Kay Senius, dem "Handelsblatt" (Freitag). Hintergrund seien die deutlichen Mängel der Software zur Berechnung des Arbeitslosengelds II. Das Projekt sei mit hohen zeitlichen Risiken behaftet, betonte Senius. Allerdings gebe es «zurzeit keinen Grund anzunehmen, dass der Auszahlungstermin nicht eingehalten werden kann».

Mit der von der Telekom-Tochter T-Systems entwickelten Software soll das Arbeitslosengeld II für rund 3,2 Millionen Langzeitarbeitslosen berechnet werden. Das Arbeitslosengeld II resultiert aus der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe und ist Kernstück der Arbeitsmarktreform Hartz IV. Die erste Auszahlung soll am 1. Januar 2005 erfolgen.

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