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Bundeskanzler eröffnet weltgrößte Computermesse

16.03.2004 | 11:10 Uhr |

Hannover - Vor dem Hintergrund des Aufschwungs der Branche rund um Computer und Telekommunikation startet am Donnerstag in Hannover die weltgrößte High-Tech-Messe CeBIT.

Mehr als 6400 Aussteller aus über 60 Ländern - rund 200 Firmen weniger als vor einem Jahr - zeigen ihre neuesten Produkte und Entwicklungen. Bis zum 24. März erwartet die Deutsche Messe AG mehr als 500 000 Besucher. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) wird die CeBIT am Mittwochabend offiziell eröffnen. Im Mittelpunkt stehen der schnelle Mobilfunkstandard UMTS, das Internet und Unterhaltungselektronik.

Nach mehreren flauen Jahren hofft die Branche, 2004 wieder richtig in Fahrt zu kommen. Der deutsche Branchenverband BITKOM rechnet mit einem Wachstum des Weltmarktes von 4,3 Prozent in diesem und 6 Prozent im nächsten Jahr. Dennoch verzeichnet die CeBIT zum dritten Mal in Folge einen leichten Ausstellerrückgang von 6600 auf 6411. Auch bei den Besucherzahlen sind die Veranstalter zurückhaltend. Nach 560 000 im Jahr 2003 werden in den nächsten Tagen in Hannover mehr als 500 000 erwartet.

Der BITKOM geht davon aus, dass es in einigen Bereichen, etwa bei Kamera-Handys, Digitalfotografie, Notebooks oder Sicherheit, Wachstumsraten geben wird, die an die Erfolge der 90er Jahre anknüpfen. Grundsätzlich sei es das Ziel der Branche, etwa doppelt so schnell zu wachsen wie die Wirtschaft insgesamt.

Bei der Verbraucher-Elektronik hat der Markt 2003 einen grundsätzlichen Wechsel vollzogen. Die digitalen Geräte zogen an den analogen vorbei. Im vergangenen Jahr lagen die Umsätze mit Digital- Geräten in Westeuropa bei 24,4 Milliarden Euro, mit analogen bei 20 Milliarden Euro. Die Umsätze mit Digitalkameras sind inzwischen höher als der gesamte analoge Hifi-, Audio- und Video-Bereich.

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