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"Todesgriff" versagt bei iPhone von Verizon

13.01.2011 | 07:23 Uhr |

Laut Apple hat die CDMA-Funktechnologie, auf die der größte Carrier der USA Verizon setzt, zu einem geänderten Antennendesign gezwungen.

iPhone 4 CDMA Verizon
Vergrößern iPhone 4 CDMA Verizon

Wie unsere Kollegen von PC World berichten, hat das modifizierte Antennenband aber einen angenehmen Nebeneffekt. Der "Todesgriff", mit dem man die Empfangsqualität der UMTS-Version des iPhone 4 reproduzierbar soweit senken kann, dass Telefonate abbrechen können, versagt beim CDMA-iPhone. Vergangenen Juli hatte Apple Berichte über Antennenprobleme des neuen iPhone 4 mit dem Argument gekontert, bei praktisch jedem Smartphone fände sich ein passender Griff zur Störung der Empfangsqualität. Apple Care habe zudem keine signifikant hohe Garantiefälle feststellen können. Dennoch gewährte Apple Käufern des iPhone 4 bis Ende September 2010 einen kostenlosen Bumper oder eine andere iPhone-Hülle , welche Berührungen der Antenne an ihrer kritischen Stelle verhinderten.

Im Rahmen der Pressekonferenz zur Vorstellung des Verizon-iPhone konnten einige Reporter das neue Telefon bereits in die Hand nehmen. Weder Chris Foresman von Arstechnica noch Evan Sellek von Slashgear konnten eine wesentliche Verschlechterung der Empfangsqualität feststellen, wenn sie eine Lücke im Antennenband berührten. Lediglich Sascha Segan vom PCMag sei ein "Todesgriff" gelungen, dazu musste er jedoch alle vier Lücken im Antennenband gleichzeitig berühren. Im echten Leben wird das iPhone beim Telefonieren oder Surfen aber kaum jemand so halten.

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