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CDU will Unternehmensbesteuerung rückwirkend ändern

10.06.2004 | 09:55 Uhr |

Hamburg - Vor dem Hintergrund der Steuerpläne des Mobilfunk- Unternehmens Vodafone hat sich der stellvertretende CDU-Vorsitzende Christoph Böhr für eine rückwirkende Änderung des Steuerrechts ausgesprochen.

Böhr sagte der "Bild"-Zeitung (Donnerstagausgabe): "Wenn es auch nur den Hauch einer Möglichkeit gibt, das rot-grüne Steuergesetz zu ändern, muss es rückwirkend geändert werden". Der rheinland-pfälzische CDU-Chef nannte es "eine große Ungerechtigkeit", dass Vodafone Bilanzverluste in Milliardenhöhe aus der Mannesmann-Übernahme vor vier Jahren steuerlich geltend machen könne. Ein Arbeitnehmer habe dagegen kaum eine Möglichkeit, etwas an der Steuer zu drehen.

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