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Marder löst Kurzschluss am CERN aus

02.05.2016 | 13:38 Uhr |

Der Large Hadron Collider (LHC) hat einen Marderschaden: Ein Kurzschluss in einem Transformator verantwortet einen Ausfall.

Die Großanlage LHC am Kernforschungszentrum CERN in Genf muss derzeit pausieren. Wie die BBC meldet , hat am Freitag ein Marder oder Wiesel (die Quelle spezifiziert "Weasel" nicht näher) an einem Hochspannungstransformator einen Kurzschluss ausgelöst, der den LHC nun lahm legt. Das Tier, von dem laut des Berichts nicht viel übrig geblieben war, hatte es nur in die elektrische Anlage geschafft, konnte aber nicht tiefer in den 27 Kilometer langen Ringtunnel vordringen, in dem die Detektoren Atlas und CMS aufgebaut sind. Bereits im Jahre 2009 hatte vermutlich ein Vogel – von dem keine Überreste blieben – einen ähnlichen Defekt ausgelöst. Der Transformator arbeitet bei 66 Kilovolt, die Reparatur der Elektrik werde "einige Tage" in Anspruch nehmen.

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