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CES: Computer mit Blicken und Gesten steuern

09.01.2013 | 15:59 Uhr |

Die Zukunft der Computersteuerung sieht Intel in Gesten, Stimme und Blicken.

Die Maus? In Ehren ergraut, Ursache zahlreicher Karpaltunnelsyndrome und eigentlich von vorgestern. Die Tastatur? Der Bedienung einer mechanischen Schreibmaschine nachempfunden, die Anordnung der Buchstaben so gewählt, dass sich die Hebel beim schnellen Tippen nicht ineinander verhaken. Touch? War schon in der Vergangenheit Zukunft und ist allenfalls eine Zwischentechnologie. So oder so ähnlich sieht stellt Intel auf der CES die Beziehung von Mensch und Maschine dar und zeigt, wie sich Computer in Zukunft steuern lassen sollen: Durch Blicke und Gesten. Seinen Messeauftritt stellt der Chip-Hersteller unter das Motto "Perceptional Computing". Der Präsentator Alastair Ong zeigt sich laut Computerworld sicher: "In nicht so ferner Zukunft steuern wir unsere Computer mit Gesten, Sprachkommandos und Gesichtsausdrücken steuern." In Intels Vision würde etwa ein Laptop erkennen, ob der Nutzer, der darauf gerade ein Spiel spielt vom Geschehen auf dem Bildschirm frustriert ist – der Computergegner würde dann seine Stärke verringern. Künftige Computer sollen auch erkennen, ob sie gerade in der Küche eingesetzt werden und im Rezeptbuch selbst die Seiten wechseln, wenn der Hobbykoch oder -Bäcker gerade die Hände voller Mehl hat. Doch sei der aufmerksame Computer auch für Werbung einsetzbar. Sieht der Anwender nur noch müde auf den Schirm, wäre es etwa Zeit für einen Kaffee-Spot.

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