Von Redaktion Macwelt - 26.12.2012, 05:59

Jahresrückblick

CES: Wasserdichte iPhones ohne Hülle

CES: Wasserdichte iPhones ohne Hülle

Eine Technologie, die versehentlich in Toilette, Badewanne oder Swimmingpool gefallene Elektronikgeräte vor Schäden schützen soll, stellt das Unternehmen HzO auf der CES in Las Vegas vor, wie der IDG News Service berichtet. An seinem Stand demonstrierte das Unternehmen, dass ein in ein Aquarium getauchtes iPhone weiter funktioniere und auch nach dem Tauchgang keine Schäden bemerkbar waren. Die Elektronik des iPhone hat HzO dabei mit einem hauchdünnen Schutzfilm überzogen: In einer Vakuumkammer entzieht die Firma dem Gerät zunächst sämtliche Luft, um später ein spezielles Gas einzufüllen. Dies enthalte eine geheime Substanz, die sich über die empfindliche Elektronik legt und sie isoliert.
Kopfhörer-Buchse und Dock-Connector müsste dabei jedoch ausgenommen werden, da sie mit dem Überzug nicht mehr funktionieren würden, diese seien also beim Tauchgang die Schwachstellen. Deshalb könne man ein Smartphone oder Tablet auch nicht dauerhaft unter Wasser verwenden, müsse aber etwa im Regen spazierend oder am Pool sitzend sich nicht vor Spritzwasser fürchten. Die Dicke der Beschichtung ließe sich steuern, behauptet HzO und so könne man Wasserresistenz bis etwa einen Meter Tiefe erreichen.
Die Prozedur sei jedoch relativ teuer, weshalb iPhone-Besitzer ihre Geräte nicht nachträglich versiegeln lassen könnten. HzO sei aber im Gespräch mit "mehreren Herstellern", um die Prozedur in die Produktion ihrer Geräte einbauen zu können.

Apple holt neuen Retail-Chef

Nach dem Wechsel von Apple-Store-Erfinder Ron Johnson zu J.C. Penneys bleibt bei Apple der Posten des Retail-Chefs lange vakant. John Browett wird das Unternehmen nach nur einem halben Jahr wieder verlassen.
John Browett wird ab April Apples neuer Retail Chef und berichtet als Senior Vice President direkt an CEO Tim Cook. Damit heuert Apple fast drei Monate nach dem Ausscheiden des bisherigen Retail-Chef Ron Johnson, der als CEO der Handelskette J.C. Penneys vorsteht, einen Nachfolger für den "Vater der Apple Stores". Browett ist bis dahin CEO der britischen Elektronik-Handelskette Dixons, zuvor war er unter anderem bei Tesco tätig, unter anderem als CEO von Tesco.com. "In unseren Läden dreht sich alles um Kundendienst und John ist dem wie kein anderer, den wir getroffen haben, verpflichtet. Wir sind begeistert, dass er unsere Mannschaft verstärkt und seine unglaubliche Erfahrung im Handel einbringt", freut sich Apple-CEO Tim Cook in der Pressemeldung des Unternehmens.
Im Oktober muss Browett jedoch das Unternehmen wieder verlassen, insbesondere unglückliche Personalentscheidungen und stockender Ausbau der Ladenkette werden ihm zum Verhängnis. Ende 2012 hat Apple keinen offiziellen Retail-Chef.
Apple betreibt fast elf Jahre nach dem Start der eigenen Ladenkette 361 Apple Stores weltweit, in diesem Jahr sollten 40 weitere Niederlassungen hinzukommen. Im letzten Quartal hatten die Läden 110 Millionen Besucher gezählt, die dort über sechs Milliarden US-Dollar ausgaben.
Die Erwartungen an Browett waren bei Apple hoch, schließlich galt es, die großen Fußstapfen zu füllen, die Ron Johnson hinterlassen hatte. Johnson hatte um das Jahr 2000 herum zusammen mit Steve Jobs den Apple Store konzipiert, erst wenige Wochen vor dem geplanten Start im Januar 2001 hatte Johnson das bis dahin erarbeitete Konzept überworfen - und mit seinen neuen Plänen, den Store nicht nach Produkten zu strukturieren, sondern nach Lösungen, Jobs schließlich überzeugt. Struktur und Gestaltung der Apple Stores haben seither einige Überarbeitungen erfahren, zuletzt hatte Apple im Frühsommer 2011 iPads fest auf den Präsentationstischen montiert, die ausführliche Informationen über das Produkt geben und mit denen bei Bedarf Kunden einen Store-Mitarbeiter zu sich rufen können.
iPads für 10 Milliarden Dollar an Firmenkunden verkauft, das wären rund 50 Prozent mehr als 2011. Im Gegenzug sollen die Ausgaben für Rechner und Tablets von anderen Herstellern als Apple 2012 um drei Prozent auf 69 Milliarden Dollar zurückgehen, so Forrester.
fielen von 28,6 Millionen auf 19,6 Millionen Stück. Insbesondere die Symbian-Plattform mache Nokia Sorgen und verliere schneller als erwartet Nutzer. Der IDC-Analyst Francisco Jeronimo sieht darin ein Zeichen für Nokia, sich noch stärker auf Windows Phone zu konzentrieren, denn Symbian habe trotz jüngster Verbesserungen der Nutzeroberfläche und einiger neuer Geräte auf dem Markt verloren.
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