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CGM DVE Complete 2.4

31.03.2005 | 12:43 Uhr |

Satte 136 Filter, Übergänge und Generatoren enthält die Plug-in Sammlung CGM Complete für Final Cut Pro und Final Cut Express, vom kleinen Helferlein über kitschige Kinkerlitzchen bis hin zu wirklich sehenswerten Spezialeffekten. Wir picken ein paar interessante Beispiele raus.

Sowohl Final Cut Pro als auch Final Cut Express werden standardmäßig mit einem ganzen Haufen mehr oder minder brauchbarer Effekte und Übergänge ausgeliefert, von geschmacksverirrten Irisblenden bis hin zu einer wirklich guten Farbkorrektur. Wem die Standard-Sammlung nicht ausreicht, kann beide Schnittprogramme über eine offene Plug-in Architektur erweitern. Genutzt wird hier sowohl die (leider sehr eingeschränkte) Kompatiblität zu After Effects Plug-ins als auch eine eigene Programmiersprache names FXScript. Diese Sprache nutzt die deutsche Firma CGM, um ein ganzes Sammelsurium an Effekten, Übergängen und Generatoren zu programmieren, welche sich in drei einzelne Pakete mit den Titeln Volume 1 bis 3 sowie einem Gesamtpaket aller Plug-ins aufteilt. Die Installation der Effekte erfolgt mittels einfachem Drag-and-Drop in den Applikation Support Order von Final Cut Pro oder Express, woraufhin alle Scripts nach einem Neustart des Programms in den entsprechenden Effekte-Ordnern von Final Cut Pro respektive Express zur Verfügung stehen.

Alleine 46 Übergänge finden sich in der Complete-Sammlung, von denen einige identisch oder zumindest sehr ähnlich den Standard-Effekten wirken, wie der Cross- oder Luma-Dissolve. Andere Übergänge wiederum sind derart verspielt, dass man sie dem Zuschauer eigentlich nicht zumuten möchte, zum Beispiel ein sich wegdrehender Würfel, ein vierfach-Seitenaufroller oder das Nach-hinten-Wegschwingen des Ausgangsclips. Dennoch finden sich auch ein paar Perlen unter den neuen Übergängen, die man als durchaus Fernseh-tauglich einstufen kann. So ermöglicht es der Movie-FX-Übergang, das Aufflackern einer 16mm-Kamera zu simulieren. Sehr wirkungsvoll erscheint der Effekt, wenn man einen Verlauf als Maske definiert. Hierfür eignen sich unter anderem einfache Graustufen-Bilder, erstellt in Photoshop oder herunter geladen von der CGM-Website, welche man per Drag-and-Drop in das Masken-Feld zieht. Auch kann der Anwender mittels CGM-Plug-in ein Morphing von einem Clip auf den Nächsten erstellen, was jedoch durch eine nicht ganz einfache Maskierungs-Technik durchaus einiger Übung bedarf.

Auch die über 80 Videofilter der CGM-Sammlung sind ein buntes Sammelsurium aller nur möglichen Effekte. So finden sich hier einfache Generatoren wie eine Timecode-Anzeige, mehr oder minder komplexe Farbkorrektur-Möglichkeiten bis hin zu hochwertigen Film-Filtern. Wer also mal kurz einen Kamerasucher, ein Fernglas oder eine Lupe braucht und diese nicht zwangsläufig in Photoshop erstellen und über Masken animieren möchte, kann sich der entsprechenden Filter bedienen.

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