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CIA versucht seit Jahren, die iOS-Verschlüsselung zu knacken

10.03.2015 | 15:45 Uhr |

Neue Geheimdokumente, die von Edward Snowden weitergegeben wurden, deuten darauf hin, dass die CIA über mehrere Jahre versuchte, die Verschlüsselung von iOS Geräten zu hacken, um auf Nutzerdaten und Passwörter zuzugreifen.

Bei einem jährlichen Treffen mit der Bezeichnung "Jamboree" sollen sich CIA-Experten über einen Zeitraum von mehreren Jahren darüber ausgetauscht haben, wie moderne Elektronik am besten gehackt werden kann. Neuen Geheimdokumenten von Edward Snowden zufolge soll ein besonderes Ziel dabei das Knacken der Verschlüsselung von Apples iOS-Geräten wie den iPhones und iPads gewesen sein.

Um Zugriff auf die Daten der iOS-Geräte zu erhalten, entwickelte die CIA den Berichten zufolge eine abgeänderte Version der Apple-Entwicklungsumgebung Xcode. Durch die veränderte Xcode-Version sollte es Spionen möglich sein, Nutzerdaten und Passwörter von Nutzern der mit der Software entwickelten Apps abzufangen. Aus den Berichten geht nicht hervor, wie die CIA die reguläre Version von Xcode durch die abgeänderte Version austauschen wollte. Die Software wird im Regelfall direkt von Apple zum Download angeboten.

Zusätzlich zu den iOS-Geräten waren auch Macs Ziel der CIA. Den Forschern sei es angeblich bereits gelungen, eine abgeänderte Version des Apple-Updaters zu entwickeln, die neben der neusten offiziellen Software von Apple auch einen sogenannten "Keylogger" installierte, der jeden Tastenanschlag des Nutzers dokumentierte.

Info: Die ganze Story bei The Intercept lesen

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