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Caltech verklagt Apple wegen Wi-Fi-Übertragung

31.05.2016 | 09:56 Uhr |

Apple steht ein langwieriger Gerichtsprozess um Wi-Fi-Patente bevor. Hauptangeklagter ist jedoch der Zulieferer Broadcom.

Das California Institute of Technology (Caltech) hat Apple und seinen Zulieferer Broadcom wegen Patentverletzungen verklagt. Konkrete spielen Patente um die Wi-Fi-Technologie eine Rolle, bei denen es um Kodierung und Dekodierung von IRA/LDPC geht, die Datenübertragungsraten verbessern sollen. Die Techniken kommen in praktisch allen Apple-Produkten zum Einsatz, in seiner Klage verlangt das Caltech ein Verkaufsverbot in den USA.

Die Klage wurde erst am 26. Mai 2016 eingereicht. Formell ist nur der Zulieferer Broadcom der Beklagte, da aber in den Apple-Produkten die Chips des Herstellers eingebaut sind, sind iPhones, iPads und Macs ebenfalls betroffen. Erfahrungsgemäß dauern solche Patentverfahren mehrere Monate, wenn nicht gar Jahre. Der nächste Schritt in diesem Fall ist die Überprüfung durch das Gericht, ob das Verfahren überhaupt stattfinden soll.

Laut Macrumors stört sich Caltech an der Wi-Fi-Technologie in den Broadcom-Chips, die angeblich vier Patente des Instituts verletzt haben soll. Sämtliche Patente sind jedoch seit längerer Zeit beim US-Patentamt registriert und veröffentlicht. Das jüngste ist Ende 2012 veröffentlicht worden, das älteste aus der Liste bereits im Jahr 2006 .

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