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Camcorder mit drei CCDs von Panasonic

02.07.2004 | 16:01 Uhr |

Panasonic hat jetzt den NV-GS400 vorgestellt, dessen Besonderheit eine Optik mit 3 CCD-Bildsensoren ist.

Diese Technik, die für die drei Farben Rot, Grün und Blau jeweils einen eigenen CCD besitzt war bisher nur im High-End-Bereich erhältlich. In Consumer-Camcordern kamen bisher einzelne CCDs zum Einsatz, die die roten, grünen und blauen Pixel in einer Mosaik-Matrix ("Bayer-Farbmatrix") gleichmäßig über den einzelnen Bildsensor verteilen. Durch drei CCDs ist die Bildqualität deutlich besser, bei einzelnen CCDs treten Farbartefakte und Moiree-Effekte durch die notwendige Interpolation auf. Damit die drei CCDs nicht durch schlechte Linsen getrübt werden hat Panasonic dem NV-GS400 ein Leica DICOMAR Objektiv mit 12x Zoom spendiert.
Der Camcorder kann Fotos in "4-Megapixel-Qualität" schießen, damit braucht der digitale Urlauber nicht mehr Camcorder und Kamera mit sich herumtragen. Mit "4-Megapixel-Qualität" verhält es sich ähnlich wie bei :Foveons 3-Schichten Sensor : Effektiv sind es nur Bilder mit 1,2 Megapixel, die Qualität ist allerdings deutlich höher als bei 1,2 Megapixel-Kameras mit Single-CCD, denn die Kamera fotografiert mit 66 Prozent mehr CCD-Pixeln.
Die 700 Gramm schwere Kamera besitzt einen optischen Bildstabilisator und einen Pro Cinema Modus für extra gute Qualität, sie ist diesen Monat noch für 2000 Euro im Handel.

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