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CeBIT: EU will zur Urlaubszeit günstigere Handy-Gespräche durchsetzen

15.03.2007 | 15:29 Uhr |

Die Computermesse CeBIT in Hannover ist nicht nur Leistungsschau der Industrie, sondern auch Treffpunkt der Entscheider aus Politik und Wirtschaft.

Aus allen 27 EU-Staaten kamen heute am Rande der CeBIT die zuständigen Minister für Telekommunikation zusammen, um über die Preisfalle des "Roaming" bei Handy-Telefonaten im Ausland zu beraten. EU-Medienkommisarin Viviane Reding teilte mit, dass sich die Ministerrunde auf Obergrenzen geeinigt habe, nannte selbst jedoch noch keine Details. Gesprächsteilnehmer ließen jedoch bereits einen maximalen Minutenpreis von 44 Cent in das Heimatland durchblicken, ankommende Telefonate sollen mit 15 Cent Roaming-Aufschlag pro Minute berechnet werden. Die EU-Parlamentarier hatten laut Heise.de auch eine Ausweitung der Roaming-Regulierung auf Datendienste (WAP, E-Mail, Internet) gefordert, weitere Details zur Einigung wollen Reding und Bundeswirtschftsminister Michael Glos (CSU) noch im Laufe des Abends bekannt geben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), gegenwärtig EU-Ratsvorsitzende, hatte gestern zur Messe-Eröffnung bereits günstigere Preise von den Mobilfunkanbietern gefordert.

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