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CeBIT: Preissenkungen für mobiles Internet

14.03.2007 | 19:00 Uhr |

O2 kündigte den Preissturz für mobile Datenanwendungen bereits an - jetzt konkretisiert der Provider aus München diesen Sturz mit handfesten Preisen.

T-Mobile stellt sich ebenfalls dem Trend "mobiles Internet", schafft aber keine so klare Tarifstruktur wie der kleinere Mitbewerber: Die Quasi-Flat mit 5 Gigabyte kostet beim Branchenprimus 50 Euro, bei O2 die Hälfte.

E-Plus war der erste Netzanbieter mit einer UMTS-Datenflat, jetzt geht das Rennen um den Kunden auch bei den anderen Providern los. Während Vodafone an seinen Datenpreisen bislang noch nichts verändert hat, kündigt T-Mobile der Fachpresse heute zum 2. Mai neue web'n'walk-Tarife für die Internetnutzung unterwegs an. Premium-Kunden mit teuren Daten-Optionen erhalten mehr Bandbreite als der Gelegenheitsnutzer, der 9 Cent für die Minute Online-Zeit zahlt. Wer nach Volumen berechnet werden möchte, kann sich für ein 20-Euro-Paket mit 200 MB entscheiden, der HSDPA-Turbo kostet fünf Euro extra. Einfacher wird die Tarifstruktur durch das neu Angebot nicht, jedoch will T-Mobile Kunden demnächst per SMS warnen, wenn ihre Internetnutzung zu teuer wird. O2 macht es sich und seinen Kunden einfacher: 200 MB pro Monat kosten dort 10 Euro, für 25 Euro bekommt der Kunde die Quasi-Flat mit 5 GB Transportvolumen. Der Gelegenheitsnutzer zahlt aber auch hier 9 Cent pro Minute. Günstiger ist das Surfen für Genion-Kunden von O2 aus der Homezone. Hier kostet das Surfen pro Minute 3 Cent, als M-Paket gibt es für 10 Euro ein Gigabyte Datenvolumen für die Internetnutzung von zu Hause. Wem das nicht reicht, greift zum genannten 25-Euro-Paket. Vertragskunden können laut der Pressemitteilung ab dem 29. März die neuen Datentarife buchen, die maximale Datenrate im Downlink beträgt mit 3,6 MBit/s allerdings nur die Hälfte des T-Mobile-Netzes. Illustration: T-Mobile

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