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Cebit: Kein Apple - aber viel iPod

22.03.2007 | 08:45 Uhr |

Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen: Apple war nicht auf der Cebit - und trotzdem da. Die Computermesse in Hannover ist für die Zubehörindustrie eine wichtige Plattform und so ist auch ohne Apple-Stand der iPod fast allgegenwärtig. Zahlreiche Hersteller zeigen das neueste Zubehör für den erfolgreichsten MP3-Player und buhlen um die Kundschaft.

Ton-Studio zum Mitnehmen

Der iPod kann es im Gegensatz zu vielen anderen MP3-Playern von Haus aus nicht: direkt aufnehmen. Jedoch sind sowohl die Hardware als auch die Software technisch dazu in der Lage. Bereits seit einiger Zeit bieten Belkin und Griffin Ansteckmikrofone für den Player, jetzt geht Belkin ein großen Schritt weiter. TuneStudio ist ein Tonstudio im Kleinformat für den iPod Video, besitzt mehrere Audio-Ein- und -ausgänge, darunter auch zwei phantomspeisende XLR-Anschlüsse etwa für empfindliche Mikrofone. Jeder der vier Kanäle besitzt einen 3-Band-Equalizer und Pegelregler, der eingeschobene iPod nimmt in 16-Bit-Qualität mit 44 kHz auf. Im Sommer soll TuneStudio, das per USB an einen Mac oder PC angeschlossen auch als externe Soundkarte dient, auf den europäischen Markt kommen, als Preis nennt Belkin knapp 250 US-Dollar. Halle 25, Stand F76  

Bedienung mit allem Komfort

Einfach mal faul auf dem Sofa liegen bleiben - und trotzdem den iPod an der Hi-Fi-Anlage fernsteuern. Die Funkfernbedienung EWOO vom Schweizer Anbieter Zicplay macht genau das möglich. Das Team aus Fernbedienung und iPod-Dock sorgt für ein bequemes Zusammenspiel aller Komponenten, das Farbdisplay der EWOO hat dabei einen entscheidenden Anteil. Es zeigt den iPod-Inhalt so an, wie es auch der iPod selbst macht. 129 Euro kostet das Set, das Dock lädt natürlich auch den iPod auf und kann Video-Inhalte über einen S-Video-Ausgang an einen Fernseher weitergeben. Halle 2, Stand C54  

Küche - multimedial

Vorerst nur für den amerikanischen Markt bietet Philips für rund 400 US-Dollar ein Küchenradio der Extraklasse an. Nicht nur, dass das DCD778 ein 8,5-Zoll großes Breitdisplay besitzt, direkt daneben findet auch ein iPod video Platz. Außerdem ist ein TV-Empfänger eingebaut und sollte das Programm zu schlecht werden, dann legt man einfach eine DVD ein. Für den europäischen Markt wäre ein Modell mit DVB-T-Empfänger wünschenswert. Wann Philips aber hierzulande ein ähnliches Gerät anbietet, ist noch offen. Halle 22, Stand C03  

Ich bin ein Roboter...

R2-D2 ist auch auf der weltgrößten Computermesse gelandet. Ja genau, der knuddelige, aber so schlecht zu verstehende Astromech-Droide aus dem Star-Wars-Epos. Mittlerweile hat er (a) ein iPod-Dock und ist (b) käuflich: Nikko Home Electronics will R2-D2 im Sommer für 2500 Euro auf den Markt bringen, er ist dann nicht nur in der Lage, Musik wiederzugeben, sondern kann dank des eingebauten Beamers auch Filme projezieren. Dabei verarbeitet der Droide auch CDs und DVDs sowie Speicherkarten jeder Art. Via Skype mag R2-D2 auch kommunizieren und lässt seinen Besitzer an Videokonferenzen teilnehmen. Eine C-3PO-Version ist vom Hersteller allerdings bislang nicht geplant. Halle 19, Stand D25  

Ich bin kein Nebelhorn

Sehr schlicht und gleichzeitig mondän sind die LaCie FireWire-Lautsprecher aus der Design-Werkstatt von Neil Poulton. Sie beziehen ihren Strom für den integrierten Verstärker mit seinem satten Klang vom FireWire-Port eines Macs oder PCs oder eines entsprechenden Hubs. Wer keinen solchen Anschluss hat, kann das mitgelieferte Netzteil benutzen. Der iPod oder jede andere Ton-Quelle findet den Anschluss dann über ein Standard-Audio-Kabel. 109 Euro möchte der Fachhändler für dieses Schmuckstück sehen.

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