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Cebit-Splitter

21.03.2001 | 00:00 Uhr |

Software schont die Zunge: Porto direkt vom Internet auf den Brief

Hannover/St. Georgen (dpa) - Lecken ade: Online-Briefmarken
könnten künftig das lästige Frankieren überflüssig machen. Die
baden-württembergische Softwarefirma GFT (St. Georgen) stellt auf
der CeBIT gemeinsam mit der Deutschen Post AG einen Portoabruf aus
dem Internet vor. Die Zielgruppe seien kleine Betriebe. Ohne
aufwendige Frankiermaschine versehen normale Rechner Firmenpost schon
beim Ausdruck mit dem nötigen Porto. Mitte des Jahres soll das System
mit ausgeklügelten Vorkehrungen für Datensicherheit ans Netz gehen.

Im Ausland nie mehr sprachlos - Handy dolmetscht via SMS-Funktion

Hannover/München (dpa) - Dank neuer Handytechnik müssen Urlauber
aus Deutschland am Sonnenstrand oder am Basar nie mehr im Wörterbuch
blättern. Der Münchner Telekomanbieter VIAG Interkom hat für seine
Kunden einen Dolmetscherservice im Mobilnetz aufgebaut. Mit Hilfe
des Kurznachrichtendienstes SMS können jeweils zwischen 80 000 und
100 000 Begriffe in vier Fremdsprachen übersetzt werden. Nach einigen
Augenblicken erscheint auf dem Display des Mallorca-Touristen etwa
für «Bier» das spanische «cerveza». Ein Wort kostet 39 Pfennig.

Intelligente Schreibunterlage neuer Schrecken der Scheckbetrüger

Hannover/Böblingen (dpa) - Eine intelligente Schreibunterlage
soll zum Schrecken aller Scheckbetrüger werden. Speziell für den
Einsatz am Bankschalter vertreibt das Böblinger Unternehmen Softpro
sein neues Unterschriften-Prüfsystem «SignPlus Edition II». Es
untersucht durchgedrückte Buchstaben und Schreibgeschwindigkeit. Die
Platte ersetzt das Einscannen von Schecks und Überweisungen. Bis
zu 25 Millionen Unterschriften erfasse das System. Auch Hebräisch
und Chinesisch soll das Verfahren vom Jahresende an prüfen.

Elektronischer Einkaufszettel spürt auch gleich den Joghurt auf

Hannover/Rostock (dpa) - Ein elektronischer Einkaufszettel soll
für seinen Besitzer zielsicher jede Ware im Supermarktregal
aufspüren. Der «e-shop» (Empfänger) des Rostocker Fraunhofer-
Instituts ist so groß wie ein Taschenrechner, sein Display zeigt auf
Wunsch zugleich Zusatzinfos wie Verfallsdatum und Inhaltsstoffe an.
Möglich machen dies Transponder, also digitale Schilder an den
Regalen. Über Kaufhaus-Server empfangen und beantworten sie die
Funksignale des Kunden. Die eingespeiste Liste soll Preisvergleiche
erleichtern.
dpa

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