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Cebit | Vodafone entdeckt die Homezone

02.03.2005 | 11:15 Uhr |

Bislang war die "Homezone" für günstige Handytelefonate nur bei O2 zu bekommen, im Vorfeld der Cebit kündigt D2 ein noch weiter gehendes Angebot an: Die letzte Meile wird per Funk überbrückt.

Die Cebit rückt näher und die Mobilfunkbetreiber lassen allmählich die Katze aus dem Sack. Heute überraschte Vodafone D2 mit der Ankündigung, ab dem kommenden Quartal eine Lösung anzubieten, die den Festnetzanschluss komplett überflüssig macht. Das neue - "Zuhause" genannte - Angebot setzt auf UMTS auf und ermöglicht im Gegensatz zu surf@home des Konkurrenten O2 nicht nur die Datenanbindung von Computern, sondern auch die Weiterbenutzung analoger Telefone. Die eigentliche Gretchenfrage, was das alles kosten soll, wird Vodafone erst Mitte März verraten, wenn in Hannover die weltgrößte Computermesse startet.

Die Installation des noch namenlosen Kombigerätes, das sowohl Funkmodem, WLAN-Router, A/B-Wandler und Mini-Telefonanlage ist, soll kinderleicht sein: Strom anschließen, Telefon und Faxgerät anstöpseln - und per Ethernetkabel oder Airport online gehen. Die Internetnutzung kann dabei parallel zu einem Telefongespräch erfolgen und bietet die zur Zeit typische UMTS-Bandbreite von 64 kBit/sec im Uplink und 384 kBit/sec im Downlink vom Netz zum Computer. Das entspricht der Geschwindigkeit von einem bzw. sechs ISDN-Kanälen und erreicht in etwa die Hälfte der Performance eines Standard-DSL-Anschluss.

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