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Checkout: Mit dem Mac an die Kasse

24.10.2006 | 11:04 Uhr |

Mit Checkout stellt Madebysofa aus Amsterdam eine Kassenlösung vor, die durch einfache Bedienung und leichte Erlernbarkeit glänzen soll. Ein erste öffentliche Betaversion zeigt: Hätte Apple eine Kassensoftware in iLife integriert, würde sie wahrscheinlich ähnlich aussehen. Die aufgeräumte Oberfläche macht aus der Neuvorstellung ein Mac-Programm, dessen Bedienung Spaß machen kann. Die Integration in Mac OS X ist bereits vor der endgültigen Fertigstellung bemerkenswert.

Checkout lässt sich sowohl an der Ladenkasse als auch hinter den Kulissen benutzen. Die Software verwaltet Preise, Bestellungen und Rechnungen, aber auch den Lagerbestand. Transaktion lassen sich ablegen, für die Buchführung weiterverwenden und schnell nach Stichworten durchsuchen. Bei den ersten Schritten helfen kurze Einführungsvideos im Internet und ein Assistent in der Software weiter. Fortgeschrittene Features sollen für mehr Komfort sorgen: Beispielsweise lassen sich neue Bestellungen, wenn der Vorrat nicht reicht, mit einem Klick auf die Liste der Lieferrückstände übertragen. Checkout verfügt über eine integrierte Kundenverwaltung, deren Adressen sich mit Apples Adressbuch synchronisieren lassen, auch mit Apple Backup arbeitet die Software über Quickpicks nahtlos zusammen. Über eine Nutzerverwaltung lässt sich festlegen, wer auch die weiterführenden Funktionen der Software verwenden darf: Nur Administratoren können Vorräte bearbeiten, den Wert eines Artikels verändern sowie Statistiken und Berichte anzeigen. Mit Barcode-Scannern arbeitet die Software bereits zusammen, erst mit der finalen Version dürfte hingegen feststehen, ob sie noch weitere Hardware unterstützt. Dann wird sich auch herausstellen, wie gut sich Checkout in der Praxis schlägt. Koen Bok, einer der Entwickler, ist sich des Erfolgs jedoch sicher: "Wir haben versucht, ein Kassensystem für den Laden zu finden, in dem wir gearbeitet haben. Da wir nichts gefunden haben, was gut genug war, haben wir beschlossen, es selbst zu machen." Zwei Jahre hat der Hersteller an der Software gearbeitet, die nach seinen Angaben bislang als einzige ihrer Art nativ auch auf Intel-Macs läuft. Zu kaufen gibt es sie noch vor Jahresende, einen Preis nennt Madebysofa noch nicht.

Info: Madebysofa

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