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Chinesische Manufakturen fürchten Lohnerhöhungen

28.09.2011 | 07:06 Uhr |

Die Mindestlöhne in China steigen nach Erlass der Regierung ab dem 1. Januar um jeweils 13 Prozent in den nächsten fünf Jahren, berichtet das Branchenblatt Digitimes

iPhone China
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Vor allem kleinere Elektronik-Manufakturen fürchten die höheren Lohnkosten, kombiniert mit sinkender Nachfrage stehen kleinere Firmen, die mit geringen Margen kalkulieren, vor dem Aus. Größere Unternehmen wie Compal , Quanta und Winstron könnten daher kleinere und mittlere Konkurrenten schlucken, es käme zu einer Konsolidierung der Branche.

Die von Digitimes erwähnten Manufakturen haben gleichzeitig mit Arbeitskräftemangel und Produktionsausfällen wegen Energie- und Wasserknappheit zu kämpfen, bis zu 20 Prozent weniger werde produziert.

Auf Compal, Quanta und Winstrom setzen vorwiegend Hersteller wie Acer, Dell und HP, Apple lässt vorwiegend von Foxconn produzieren. Foxconn hat zuletzt die Löhne seiner Arbeiter nennenswert erhöht und ist von den steigenden Mindestlöhnen weniger betroffen.

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