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iPhone: Verhaltener Markstart in China

03.11.2009 | 14:21 Uhr |

Nach dem ersten Wochenende der offiziellen Markteinführung ist das iPhone in China noch kein Verkaufsschlager. Nur 5.000 Nutzer schlossen einen iPhone-Vertrag ab.

Seit einigen Tagen ist das iPhone auch auf dem größten Mobilfunkmarkt der Welt zu haben: in China. Dort gestaltet sich der Andrang auf das iPhones jedoch offenbar eher verhalten. Zum Verkaufsstart bildeten sich keine Schlangen, auch der Andrang auf einer Startparty des Anbieters China Unicom soll laut dem Wall Street Journal eher zurückhaltend gewesen sein. Fast alle der rund 2.000 Handelsgeschäfte sollen das Gerät noch auf Lager haben. 5.000 iPhone-Verträge meldet der Anbieter nach dem ersten Wochende. Apple hat einen Dreijahres-Vertrag mit dem Mobilfunkprovider abgeschlossen.

Das iPhone kostet in China ohne Vertrag mehr als 1.000 US-Dollar. Grauimporte aus den benachbarten Ländern wie Hongkong machen den offiziellen Angeboten Konkurrenz. Zudem liefert Apple das offizielle China-iPhone ohne WLAN aus. Dieses hatte Apple aufgrund der lokalen Bestimmungen gestrichen. Die Regierung wollte ursprünglich einen eigenen Standard durchsetzen. Mittlerweile ist China aber von diesem Plan abgerückt und WLAN wäre wieder erlaubt. Zu dieser Zeit liefen die iPhones für den chinesischen Markt aber bereits vom Band.

China Unicom hofft, dass man zum Ende des Jahres eine neue Charge mit aktiviertem WLAN anbieten könne. Der Vertrag mit dem chinesischen Provider ist nicht exklusiv. Apple könnte zusätzlich auch an China Mobile liefern, dem größten Mobilfunkanbieter der Welt.

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