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Chinas Internt säuft ab

09.02.2001 | 00:00 Uhr |

Millionen Computernutzer in China hatten am Freitag
nur eingeschränkten Zugang zum weltweiten Internet, nachdem ein
Unterwasserkabel vor der Küste Schanghais beschädigt worden war.

Es war die bislang größte Störung des chinesischen Internets, wie
ein Funktionär des China Telecom Datenbüros in Peking sagte: «Früher
hatten wir schon kleinere Probleme - aber nichts so groß wie dies.»

Die Reparatur des Glasfaserkabels nach Nordamerika nahe der Insel
Chongmingdao werde je nach Wetter und Seegang zwei Wochen dauern. Die
Internetsurfer in China bekamen am Freitag zwar eine Verbindung ins
Netz, konnten meist auch chinesischer Seiten aufrufen, doch bewegte
sich die Verbindung zu Seiten im weltweiten Netz meist nicht.

Mehr als 20 Millionen Menschen nutzen das Internet in China, das
allerdings ohnehin nicht für seine Schnelligkeit bekannt ist. Wie das
Kabel beschädigt wurde, blieb zunächst unklar.
dpa

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