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Chinas Regierung könnte Apple erpresst haben

03.05.2016 | 10:03 Uhr |

"Ihr gibt uns die iPhone-Hintertür oder wir sperren euch komplett aus" – so könnte Chinas Kalkül lauten.

Erpressung: Warum Chinas Behörden Apple den iBooks Store und iTunes Filme im Land verboten haben , ist nicht bekannt, doch der ZDnet-Autor Robin Harris hat eine Theorie. Das Verbot sei eine erste Machtdemonstration des pro forma kommunistischen Regimes gewesen, dessen eigentliches Ziel es sei, in der iPhone-Verschlüsselung eine Hintertür zu erhalten.

Apple vs. FBI

Während Apple in den USA das Recht seiner Kunden auf Privatsphäre bisher erfolgreich verteidigt, hat es der iPhone-Hersteller in China mit einem ganz anderen Gegner zu tun, der die Möglichkeit hätte, das Unternehmen wenn nicht zu ruinieren, so doch von seinem Thron zu stoßen. Auf die Spitze gebracht könnte die Drohung lauten: iPhone aufsperren oder gar nicht mehr in China verkaufen. Sorgen um die Geschäftsentwicklung in China waren auch der Grund, warum der Investor Carl Icahn im April Apple-Aktien im großen Stil verkauft hatte.

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