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Analysten: ARM ist nicht für Macbooks bereit

13.05.2011 | 07:20 Uhr |

Apples Kooperation mit Intel steht unter der Frage. In der letzten Zeit sind Gerüchte aufgekommen, das Apple den Umstieg von Macbooks auf auf die ARM-Chips plane.

Apple A5 Prozessor
Vergrößern Apple A5 Prozessor
© Apple

Gerüchte über einen möglichen Wechsel Apples hin zu ARM als neuen Prozessorlieferanten für Macbooks halten mehrere Technikexperten für unrealistisch. Ihr Tenor: Selbst wenn Apple ein Auge auf ARM geworfen habe, ist die Plattform technisch noch nicht reif für Macbooks. Der Analyst Jack Gold von J. Gold Associates hält es zwar für möglich, dass für bestimmte Einsatzzwecke wie etwa dem Macbook Air , das dünn und leicht sein müsse, Apple die Architektur prinzipiell in Betracht ziehe, doch würde es überraschen, setzte Apple ARM-Chips für den Mainstream ein.

Der Wechsel von Intel zu ARM stelle für Apple ein "großes Risiko bei relativ geringen Gewinnaussichten" dar, meint David Kanter von Real World Technologies: "ARM-Mikroprozessoren sind für geringere Performance konzipiert und werden wahrscheinlich in den nächsten Jahren nicht mit der Performance der X86-Chips gleichziehen können." Hinzu käme etwa der bereits eingeschlagene Weg Apples, in seinen Rechnern Thunderbolt-Schnittstellen einzubauen. ARM-Chips könnten diese noch nicht ansprechen, es sei extrem unwahrscheinlich, dass der Thunderbolt-Entwickler Intel dem Konkurrenten dabei helfen werde. ARM hat derzeit keine Verbreitung im PC-Markt, die Plattform treibt Netbook-ähnliche Geräte oder eben iPhone und iPad. Die Chips A4 und A5 hat Apple auf Basis der ARM-Architektur entwickelt.

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