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Chip wartet sich selbst

02.08.2004 | 15:27 Uhr |

Chips, die sich selber warten verspricht sich IBM von ihrem neuen Patent 'eFuse'.

Big Blue setzt hierbei auf das Kleine: Mikroskopische Sicherungen sollen es der nächsten Prozessor-Generation ermöglichen, sich selbst zu regeln und zu heilen.

eFuse prüft dabei die Taktraten der einzelnen Chips und passt sie mit Hilfe der Sicherungen an, falls sie zu langsam oder zu schnell laufen. Dadurch lassen entweder zusätzliche Leistung oder ein geringerer Stromverbrauch erzielen.

Die neue Technologie soll in IBM-Flagschiff Power5 und weiteren Chips mit integrierten DRAM zum Zuge kommen. Da die Integration von eFuse keine zusätzlichen Materialien oder Produktionsprozesse benötigt, will sie IBM ab sofort in der Produktionsstätte East Fishkill (New York) einsetzen. wo IBM auch den G5-Prozessor produziert.

Info: IBM

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