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Chips mit Hunderten von Kernen sind die Zukunft

07.03.2006 | 13:30 Uhr |

Auf dem Intel Developer Forum (IDF) in San Francisco gibt der amerikanische Chip-Hersteller Ausblicke auf die Zukunft der Prozessoren, die auch künftige Apple-Produkte betreffen könnten.

IDF People Intel
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Transactional Memory soll die Leistung von zukünftigen Multi-CPU-Systemen drastisch steigern. Eine Software-Demo zeigte Intel auf dem IDF.
Vergrößern Transactional Memory soll die Leistung von zukünftigen Multi-CPU-Systemen drastisch steigern. Eine Software-Demo zeigte Intel auf dem IDF.
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Am Dienstagabend deutscher Zeit begann in San Francisco das Intel Developer Forum, der zentrale Kongress des weltgrößten Herstellers von Prozessoren. Kernstück der Keynote von Justin Rattner, Chief Technologie Officer beim Chiphersteller war die Ankündigung, dass künftige Intel-CPUs „mindestens Zig, wahrscheinlich aber Hunderte von CPU-Kernen enthalten werden“. Diese „Tera-Scale Computing“ genannte Entwicklung stehe derzeit noch am Anfang, werde aber zweifellos die Zukunft in der Prozessortechnologie darstellen, so Rattner.

Um viele Prozessorkerne effizient zu nutzen, ist allerdings mehr als nur die Integration der Kerne auf einen einzigen Silizium-Chip nötigt. Man muss vor allem Probleme lösen, die die Interaktion der Kerne untereinander betreffen – wie sie Daten untereinander austauschen und Berechnungen auf mehrere Kerne verteilen. In erster Linie sind hier die Programmierer gefordert, die ihren Code auf Parallelisierung anpassen müssten. Da man den Programmieren aber nicht in allen Bereichen vorschreiben könne, von Ihren gewohnten Strukturen abzuweichen, will Intel Wege finden, Teile der Multi-CPU-Optimierung auf die Prozessoren selbst zu verlagern.

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