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Citibank rechnet mit Intel-Notebooks von Apple schon im Januar

02.12.2005 | 12:52 Uhr |

Im Zuge eines Upgrades spekuliert ein Analyst der Citibank, Apple könne bereits im Januar erste Notebooks mit Intel-Prozessoren herausbringen.

Intel inside Powermac G5 (Montage)
Vergrößern Intel inside Powermac G5 (Montage)

"Wir sind langsam überzeugter, dass Apple sein erstes Intel-basierendes PowerBook auf der Macworld Expo in San Francisco vorstellen wird", schreibt Richard Gardner in einer Notiz an Kunden. Apple werde den Umstieg auf Intel früher als erwartet vornehmen und damit das Risiko minimieren, auf einem Berg "alter" Notebooks sitzen zu bleiben, während die Kunden auf die neuen Systeme warten.

Zusammen mit robusten Verkäufen der neuen Video-iPods werde das Apples Ergebnisse beflügeln, glaubt der Citigroup-Experte. Er hob sein Ziel für den Kurs der Apple-Aktie deswegen von 51 auf 71 Dollar an. Außerdem setzte er seine Umsatz- und Gewinnerwartung für das laufende Quartal von 4,8 auf 5,5 Milliarden Dollar beziehungsweise von 47 auf 60 Cent pro Aktie hoch.

Auch für die Apple-Geschäftsjahre 2006 und 2007 hob Gardner seine Prognosen an. Er erwartet für das kommende Jahr 20,4 Milliarden Dollar Umsatz und 2,16 Dollar je Anteilschein Gewinn (zuvor: 17,6 Milliarden Dollar/1,76 Dollar pro Aktie) und für 2007 dann Erlöse von 24,3 Milliarden Dollar und 2,61 Dollar je Anteilschein Profit (vorher: 19,6 Milliarden Dollar/1,93 Dollar pro Aktie).

Nicht zuletzt die Citibank-Analyse tribe die Apple-Aktie am Donnerstag an der Nasdaq auf ein neues Rekordhoch. Nach einem Plus von 3,78 US-Dollar oder 5,57 Prozent ging das Papier mit 71,60 US-Dollar aus dem Handel.

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