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Clips: "Neuerfindung" der Zwischenablage

15.09.2008 | 17:42 Uhr |

Clips 1.x macht ausgiebigen Gebrauch von Leopard-Technologien wie Core Animation, Quicklook und Spaces.

Clips macht schon beim Ansehen der Screenshots und des Einführungs-Videos einen tollen Eindruck. So organisiert es kopierte Inhalte programmspezifisch, in einer Seitenleiste lassen sich die in einer Applikation vorgenommenen Kopiervorgänge einzeln aufrufen. Aber auch die Gesamtübersicht aller Clips ist beeindruckend: diese arrangiert das Tool auf einer eigenen Ebene, die an Dashboard erinnert. Die Clip-Vorschaufenster lassen sich auf diese Ebene drehen, verschieben und nach Belieben anordnen. Jederzeit kann man sich die wichtigsten Infos wie Größe oder Art zu einem Clip anzeigen lassen. Besonders cool ist es, wenn man die Clips ringförmig anordnet. Fährt man mit der Maus darüber, wippen die entsprechenden Clips kurz. Wem das zu alles zu verspielt ist, kann seine Clips auch in einem Finder-ähnlichen Fenster einschließlich Quicklook verwalten. Ach ja - die Inhalte in Dokumente einfügen kann man damit auch. Dazu zieht man sie einfach auf das passende Fenster. Clips 1.x unterstützt zudem Tastaturkürzel und eine Lifesuche, bei der zu einer Buchstabenfolge unpassende Clips ausgeblendet werden. Auch mit Spaces kommt das Tool laut Entwickler klar, und will man die Clipboard-Inhalte mit einem anderen Mac teilen, soll auch das möglich sein. Clips 1.x läuft ab Mac-OS X 10.5 Leopard und kostet 35 US-Dollar (Einführungspreis bis zum 1. Oktober). Eine fünfzehntägige Demoversion ist verfügbar.

Info: Conceited Software

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