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Psystar wirft Apple Klon-Sabotage vor

12.12.2008 | 12:50 Uhr |

Psystar wirft Apple vor, absichtlich Code in OS X eingebaut zu haben, der bewirkt, dass OS X auf anderen Rechnern abstürzt.

In der neuen Argumentation der Gegenklage gegen Apple wirft der Klon-Verkäufer Psystar Apple vor, dass man eine Hardwareerkennung inklusive absichtlicherer Abstürze in Mac-OS X eingebaut habe. Dies soll verhindern, dass das Betriebssystem auf anderen Rechnern als Macs startet. Psystar geht es um absichtlich herbeigeführte Kernel Panics und eine Endlos-Schleife beim Start, die das Booten auf anderen Rechnern verhindere.

"Es gibt keinen Grund für diese Endlos-Schleife, da der Kernel in der Lage ist, auf einer weit breiteren Hardwarebasis zu starten. Die Schleife besteht ohne Grund", so Psystar. Dies ist Teil der neuen Argumentation Psystars bei der Klage gegen Apple. Die Hardwareerkennung würde beim Start die Hardware identifizieren. Findet sie einen Prozessor, der nicht von Apple angeboten wird, dann soll sie das System laut Psystar abstürzen oder sich aufhängen lassen.

Psystar argumentiert, dass es aus technischer Sicht keinen Grund für diesen Code gebe und diese Mechanismen nicht vom Urheberrecht gedeckt sein dürften.

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