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Windows Phone Update - 500 neue Funktionen

25.05.2011 | 13:44 Uhr |

Die für Herbst angekündigte Version von Windows Phone bringt wesentliche Verbesserungen, aber kaum vollkommen Neues.

Windows Phone Mango Ralph Haupter
Vergrößern Windows Phone Mango Ralph Haupter
© Microsoft

Der Verdacht, dass Microsoft im Herbst 2010 mit Windows Phone 7 ein nicht ganz ausgereiftes System auf den Markt gebracht hat, wird durch das nun präsentierte "Mango"-Update weitgehend bestätigt - im positiven Sinne: Mit dem Release erhält die Plattform nun über 500 neue Funktionen von denen ein großer Teil bei der Konkurrenz längst Standard sind. Dazu zählen etwa die Unterstützung von Multitasking, die Erweiterung der Suche innerhalb und über das Smartphone oder das Zusammenfassen oder Auftrennen verschiedener Kommunikations- und Informationskanäle.

Hervorzuheben ist dagegen die Weiterentwicklung der einzelnen Themen-Hubs. Diese Bereiche, mit denen Microsoft ein echtes Alleinstellungsmerkmal besitzt, werden aufgebohrt und mit zusätzlichen Funktionen versehen. Im Detail erhält etwa der Office Hub eine Anbindung an Windows Live SkyDrive und Office 365 , um Word-, Excel- oder One-Note-Dokumente aktuell zu halten und bequem mit anderen zu teilen. Im Kalender kann man künftig mehrere Unterkalender führen, als weiteres Novum werden Aufgaben über To-Dos zusammengefasst, auch eine Erinnerung an anstehende Termine ist möglich.

Außerdem plant Microsoft eine Unterhaltungsansicht ("conversation view") im E-Mail-Client, spezielle Mail-Ordner - etwa für private und geschäftliche Kommunikation - können nun direkt auf der Startseite als Live-Kachel platziert werden und ermöglichen so einen schnellen Zugriff auf die Informationen.

Auch der Browser erfährt ein dringend erforderliches Update - hier kommt eine mobile Version des neuen Internet Explorer 9 zum Zug, mit voller HTML5-Funktionalität, allerdings beraubt um Active-X- und Flash-Elemente. Mit Mango schielt Microsoft aber auch langsam wieder in Richtung Business-IT, neue Features in diesem Bereich sind die Unterstützung von komplexen alphanumerischen Passwörtern, IRM-Schutz (IRM = Information Rights Management) für Mails und Dokumente. Zusätzlich können Nutzer künftig auch nativ auf versteckte WLAN-Netze zugreifen - bislang hatten findige Entwickler dieses Manko mit einer speziellen App behoben.

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