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Apple unter den Top-5 in Großbritannien

11.05.2009 | 10:00 Uhr |

Während in Großbritannien im Vergleich zu West-Europa der PC-Markt im ersten Quartal am dramatischsten geschrumpft ist, konnte Apple seinen Martktanteil ausbauen und dort erfolgreich unter die Top-5 Computerhersteller aufsteigen.

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Während in Großbritannien die PC-Verkäufe im ersten Quartal 2009 um 5,1 Prozent (im Vergleich zu Q1/2008) auf knapp 3 Millionen Geräte eingebrochen sind, kann Apple dort einen Zuwachs von 6,6 Prozent auf einen Marktanteil von 4,8 Prozent verzeichnen. Damit liegt die Firma Apple in Großbritannien zum ersten Mal in den Top 5 und verdrängte Fujitsu Siemens, berichtet PC-Advisor.

Die Analysten von Gartner bestätigen, dass HP trotz einem 6,8 Prozent Rückgang mit 22,2 Prozent immer noch Marktführer ist. Dell liegt mit 20,3 Prozent af Platz zwei und Acer mit 16,8 Prozent auf Platz drei. Dank seinen Mini-Notebooks kann Acer somit einen Zuwachs von 40,6 Prozent vermelden. Vor Apple auf Platz vier liegt Toshiba mit 9,1 Prozent Marktanteil.

Analysten sehen bis 2010 Wachstum nur im Netbook-Bereich

Trotz des Zuwachses auf dem britischen Markt reicht dies für Apple noch nicht, um in West-Europa unter die Top 5 zu kommen. Dort führt wiederum HP mit 22,8 Prozent, dicht gefolgt von Acer (22,1) und anschließend Dell (10,6), Toshiba (6,8) und Asus (4,8 Prozent Marktanteil). Von allen Ländern in West-Europa gingen die PC-Verkäufe in Großbritannien am stärksten zurück, während Frankreich und Deutschland einstellige Zuwachsraten vermelden konnten. "Ohne die Mini-Notebooks wären die Verkäufe weitaus dramatischer gesunken", schätzt Ranjit Atwal, ein führender Analyst bei Gartner.

Alle Verluste können hauptsächlich auf Umsatzrückgang bei den professionellen Desktop-Geräten zurückgeführt werden. Viel Firmen entschieden, ihre Geräte in 2009 nicht gegen neue Modelle einzutauschen und für die Computerhersteller bedeutete dies einen Einbruch in den Verkaufszahlen von über 20 Prozent. Atwal sieht dies als ein Trend, der sich weltweit auch in 2010 fortsetzen wird. "Der gesamte PC-Markt lebt im Moment von der starken Nachfrage nach Mini-Notebooks und deren stetig wachsenden Verkaufszahlen", bestätigt Atwal.

Um auch in Zeiten der Rezession weiterhin Wachstum zu erzeugen, sieht sich Apple zunehmend dem Druck ausgesetzt, ein eigenes Netbook oder eine günstige Alternative auf den Markt zu bringen.

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