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Computerspiele: Industrie will Freigabe mit Ländern abstimmen

27.06.2007 | 15:43 Uhr |

Nach heftiger Kritik will die Software-Industrie die Altersfreigabe von Computerspielen für Jugendliche enger mit den Ländern abstimmen.

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Die " Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle " (USK), ein von den Spiele-Herstellern unterstütztes Gremium, werde künftig als gemeinnützige Gesellschaft mit den Landesjugendbehörden zusammen arbeiten, erklärte der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) am Mittwoch in Berlin. Daneben sei eine größere Transparenz bei den Bewertungskriterien geplant.

"Wir werden jetzt in Gesprächen mit den Obersten Landesjugendbehörden der Länder ausloten, wie man die Arbeit der USK in der neuen Struktur optimieren und effizienter gestalten kann", kündigte BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters an. Damit reagiert der Verband auf Forderungen nach einer Reform der Selbstkontrolle und die Debatte über ein Verbot so genannter Killerspiele.

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