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Commodore Phoenix soll den alten C64 wieder beleben

22.03.2010 | 09:43 Uhr |

Als All-in-One-PC - freilich ohne integrierten Monitor - will Commodore USA den einst erfolgreichen C64-"Brotkasten" als Komplett-Computer in einer Tastatur wie Phoenix aus der Asche wieder auferstehen lassen. Sogar Mac-OS X soll darauf laufen können.

Commodore Phoenix
Vergrößern Commodore Phoenix

Ab dem 1. Juni 2010 soll der Webstore von Commodore USA Bestellungen für die neuen Phoenix-Commodores samt einzeln zu konfigurierbaren Elementen entgegen nehmen. Der PC ist komplett mit DVD-RW-Laufwerk, vier USB-Anschlüssen, seriellen und parallelen Ports sowie PS/2- und DVI-Verbindungen untergebracht. Unter der Haube treiben Intel-Prozessoren mit Quad-Unterstützung oder kleiner sowie ein Intel-Grafikchip den Computer in Tastatur-Größe an. Die genauen technischen Spezifikationen können bereits der Webseite des Anbieters entnommen werden. Anstelle einer Maus ist der Phoenix bereits mit einem integrierten Zwei-Tasten-Touchpad ausgestattet, das auch vertikales und horizontales Scrollen erlaubt. Bis zu 4 GB Arbeitsspeicher fasst das Gehäuse, eine optionale 2,5-Zoll-Festplatte ist integrierbar. Für den Sound mit Dolby Surround sorgt ein Realtek AL888 High Definition Audio-Chip. Stereolautsprecher mit 2,5 Watt sind ebenfalls eingebaut. Zu welchem Preis der "neue" Commodore auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt. Der Computer soll neben Ubuntu, Windows, Linux, Chrome und Amiga auch mit Mac-OS X laufen, über EFI-Unterstützung verfügt das BIOS. Allerdings wird die Installation vom Hersteller nicht angeboten, sondern verbleibt ebenso wie der Erwerb des Apple-Betriebssystems beim Kunden. Zur wechselhaften Geschichte des C64 vergleiche den Artikel bei Wikipedia .

Info: Commodore USA

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